Visuals of Nature
          Andrea Lindenhofer

Fotografieren ist "Malen mit Licht"...

… und soooo schlecht male ich, denke ich, nicht. Vieles habe ich mir mühsam angelernt, vieles erst nach langem Suchen entdeckt, manchmal "überkommt" es mich und ich experimentiere mit unterschiedlichen Fototechniken aber auch den Möglichkeiten der Bildbearbeitung - hier will ich

  • die Ergebnisse dieser Experimente vorstellen,
  • ein paar Tipps und Tricks an Hobbyfotografen weitergeben,
  • einfach ein wenig "aus dem Nähkästchen" plaudern.


 Story #2: Fokus-Stacking

Fotografiert man im Makrobereich, dann taucht immer das Problem der durchgehenden Schärfe auf - entweder das Motiv ist vorne oder hinten scharf, selten gelingt einem eine durchgehende Schärfe. Ein klein wenig kann man sich mit der richtigen Blende behelfen, doch da kann schon mal das Bokeh verloren gehen.

Die Lösung dafür ist Fokus-Stacking: Man macht mehrere Bilder, während man den Fokusring dreht oder aber die Bracketing-Automatik der Kamera nutzt. Mit spezieller Software lassen sich die Bilder dann zusammenrechnen und es kommt (meist) zu guten Ergebnissen.

Hier mein Versuch an einem Seeigel-Skelett (ca. 5 cm im Durchmesser): links normale Aufnahme, rechts gestackt aus 12 Einzelbildern in meinem kleinen "Fotostudio".




Story #1: Der Wind, der Wind, das himmlische Kind …

Will man die Blüten unserer Blumen fotografiere, so kann schon mal ein kleine Brise den zarten Stängel ganz schön biegen und es ist aus mit der Schärfe des Motivs. Um dem Abhilfe zu schaffen, habe ich mir aus einer alten Radioantenne, einer Krokodilklemme und der Feile eines Taschenmessers eine Pflanzenstütze gebastelt: